Sitzung des Landesvorstandes

Mitglieder trafen sich Mitte Mai in Ferndorf

Die letzte Landesvorstandssitzung fand Mitte Mai über Einladung von Bgm. Josef Haller in der Gemeinde Ferndorf statt. Dabei wurden neben vielen anderen Punkten vor allem die beiden folgenden Themen eingehend erörtert:

EED III-Richtlinie
Die sogenannte EED III-Richtlinie (Energy Efficiency Directive III) der Europäischen Union stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen, eröffnet zugleich aber auch große Chancen im Bereich Energieeffizienz und nachhaltiger Infrastrukturentwicklung. Ziel der Richtlinie ist es, den Energieverbrauch deutlich zu senken, die Klimaziele der EU zu erreichen und den öffentlichen Sektor als Vorbild bei der Energiewende zu stärken.

Besonders die Gemeinden sind gefordert, da öffentliche Gebäude, Infrastruktur und kommunale Einrichtungen künftig noch stärker auf Energieeffizienz überprüft und modernisiert werden müssen. Dazu zählen unter anderem Gemeindeämter, Schulen, Kindergärten, Sportstätten oder Pflegeeinrichtungen. Die Richtlinie sieht vor, dass der öffentliche Sektor seinen Energieverbrauch kontinuierlich reduziert und bei Sanierungen verstärkt auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen setzt.

Architekt DI Gerhard Kopeinig erläuterte dem Landesvorstand die daraus entstehenden Anforderungen für die Gemeinden sowie den konkreten Handlungsbedarf auf kommunaler Ebene. Im Mittelpunkt standen dabei Möglichkeiten zur Optimierung bestehender Gebäude, innovative Energiekonzepte sowie langfristige Einsparpotenziale.

Finanzlage der Gemeinden
Auch die zunehmend angespannte finanzielle Lage der Kärntner Gemeinden war einmal mehr Thema der Beratungen des Landesvorstandes. Einen wesentlichen Teil der Sitzung nahm dabei die Diskussion über ein umfassendes Forderungspaket zur nachhaltigen Verbesserung der kommunalen Finanzsituation ein. Vor dem Hintergrund steigender Pflichtausgaben, wachsender Anforderungen an die Gemeinden sowie rückläufiger finanzieller Spielräume wurden unterschiedliche Lösungsansätze intensiv erörtert.

Im Rahmen der Sitzung wurden verschiedene Maßnahmen und Lösungen diskutiert, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinden langfristig sicherzustellen. Der Landesvorstand beschloss in diesem Zusammenhang die Eckpunkte einer gemeinsamen Positionierung gegenüber dem Land Kärnten.

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