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Pressemitteilung: Gehaltsverhandlungen für Gemeindebedienstete für 2015 positiv abgeschlossen PDF Drucken E-Mail
Montag, 15. Dezember 2014

Gehälter von Beamten und Vertragsbediensteten im Gemeindedienst werden ab 1. März 2015 um 1,77 Prozent erhöht – neues Gehaltssystem erfährt Anhebung von zwei Prozent.

Einen positiven Abschluss fanden heute die Gehaltsverhandlungen zwischen dem Kärntner Gemeindebund, dem Österreichischen Städtebund - Landesgruppe Kärnten, und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport und freie Berufe.

Demnach werden die Gehälter, Zulagen und Nebengebühren bei BeamtInnen und Vertragsbediensteten analog zum Bundesabschluss um 1,77 Prozent angehoben.

Für MitarbeiterInnen im Anwendungsbereich des Gemeindemitarbeiterinnengesetzes, das seit 2012 gilt, wurde eine Anpassung der Gehälter und der Nebenbezüge von zwei Prozent vereinbart.

Die Bezugsanpassungen gelten ab 01. März 2015 und haben eine Laufzeit bis 31. Dezember 2015.

Mit dem Verhandlungsergebnis sollen der Einsatz, die gute Arbeit für die BürgerInnen und die Reformbereitschaft der Gemeindebediensteten gewürdigt und ein Kaufkraftverlust vermieden werden.

Ebenso trägt das Verhandlungsergebnis der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Gemeinden und den bevorstehenden Belastungen der Kärntner Städte und Gemeinden durch ein neues Gehaltsschema der Spitalsärzte und einer aufgrund der EuGH-Rechtsprechung erforderlichen Sanierung der Regelung der Vordienstzeitenanrechnung im öffentlichen Dienst Rechnung.

Die Gewerkschaft zeigt sich mit diesem Abschluss zufrieden, da damit das Ergebnis des Bundes auch in Kärnten umgesetzt wird. Für die Kolleginnen und Kollegen im neuen Gehaltsschema liegt die Bezugserhöhung sogar über dem Bundesergebnis. Durch einen Sockelbetrag wurden die Löhne und Gehälter im vergangen Jahr für die Kleinverdiener überdurchschnittlich erhöht, im Sinne der Gleichbehandlung wurde heuer mit einem durchgehenden Prozentsatz den höheren Einkommen Rechnung getragen.

Die Ruhebezüge der Gemeindebeamten werden wie die Ruhebezüge der Landesbeamten mit 1. Jänner 2015 um 1,7 Prozent angehoben. Dies bleibt vom vorliegenden Verhandlungs-ergebnis unberührt.

Als Chefverhandler fungierten:
Präsident Kärntner Gemeindebund, Bgm. Ferdinand Vouk
Landesobmann Städtebund Kärnten, Bgm. Helmut Manzenreiter
Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Kunst, Medien, Sport und freie Berufe,  Ing. Franz Liposchek

 
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