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Startschuss für sichere Gemeinden PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. November 2013
„Sich nicht am Stammtisch zu beklagen sondern gemeinsam am Sicherheitsstammtisch Lösung finden“ ist ein Motto des Projekts „Sichere Gemeinde“. Die Gemeinschaftsinitiative von Land Kärnten, Kuratorium Sicheres Österreich, Kärntner Gemeindebund und Polizei soll die Sicherheit und auch das Sicherheitsempfinden in den Kärntner Gemeinden verbessern und ist als Wettbewerb der Kärntner Gemeinden angelegt. 


Projekte gibt es in den Kärntner Gemeinden zu zahlreichen Themen. Ein besonderes gemeindeübergreifendes Projekt wurde heute in Klagenfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Wettbewerb „Sichere Gemeinde“ soll die Gemeinden, die sich bereits mit sicherheitsrelevanten Themen beschäftigen und hierzu Projekte veranstalten, vor den Vorhang holen und Gemeinden, die hier noch höheres Potenzial haben, anregen, gemeinsam mit ihren BürgerInnen und der örtlichen Polizeiinspektion Projekte zu initiieren.
  
Das Sicherheitsverständnis ist dabei bewusst breit angelegt, relevant können unter anderem Aktivitäten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, Präventionsmaßnahmen und Sicherheitsstammtische sein. Teilnahmeberechtigt sind alle Kärntner Gemeinden, die sich bis zum 28. Februar 2014 anmelden. Sicherheitsprojekte können mit Bildmaterial bis zum 31.07.2014 auf der Website www.sichere-gemeinde.at eingereicht werden.
  
Getragen wird das Projekt vom Landesverein des Kuratoriums Sicheres Österreich, dem Land Kärnten, dem Kärntner Gemeindebund und dem Landespolizeikommando Kärnten, die als Projektpartner die eingereichten Projekte bewerten. Dementsprechend abwechslungsreich waren auch die Statements der Projektpartner zum heutigen Projektstart.
  
So stellte Hannes Kuschnig, Präsident des Kuratoriums Sicheres Österreich in Kärnten fest, dass Sicherheit ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen und die Bevölkerung ist. „Österreich ist eines der sichersten Länder der Welt. Trotzdem kann die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger noch weiter verbessert werden.“, so Kuschnig weiter.
  
In dasselbe Horn stieß auch Ferdinand Vouk, Bürgermeister von Velden und Präsident des Kärntner Gemeindebundes. „Sicherheit ist ein wesentliches Grundbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger und ein Qualitätsmerkmal, das unbezahlbar ist. Alle Gemeinden und alle Institutionen, die sich mit Sicherheit beschäftigen, sind eingeladen, an diesem Wettbewerb im Sinne der BürgerInnen teilzunehmen.“
 
Dass das Projekt auf der Ebene der Gemeinden am besten aufgehoben ist, wusste Gemeindereferentin Gaby Schaunig zu berichten. „Sicherheit ist Lebensqualität, sich zuhause zu fühlen. Die Kärntner Gemeinden wissen am besten wo der Schuh drückt.  Sicherheit ist auch ein wichtiger Faktor, um die Abwanderung zu stoppen, indem Lebensqualität erhöht wird.“, so Schaunig.
  
Den Themenbogen im Bereich Sicherheit rundete Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß ab. So verwies sie auf die unterschiedlichen regionalen Dimensionen des Sicherheitsbegriffs. „Sicherheit betrifft uns alle und zeigt immer wieder internationale Dimension. Wichtig ist jedoch  die Abwicklung dieses Themas auf lokaler und kommunaler Ebene. Die Polizei geht hier mit Sicherheitsmanagern, Sicherheitsplattformen und der Teilnahme an Sicherheitsstammtischen neue Wege.“


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Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Hannes Kuschnig – Präsident KSÖ Kärnten, LH-Stv. Dr. Gaby Schaunig, Landespolizeidirektorin Mag. Dr. Michaela Kohlweiß und Präsident Bgm. Ferdinand Vouk

 
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