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Gemeindebund - Zusammenarbeit über die Grenzen |
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Dienstag, 12 Juni 2012 |
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Der Kärntner Gemeindebund und der Slowenische Gemeindeverband wollen zukünftig stärker miteinander kooperieren. In der slowenischen Gemeinde Pivka kam es vor kurzem zu einem ersten Informationsaustausch.
Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Ferdinand Vouk, war mit einer heimischen Delegation der Einladung des Bürgermeisters der Gemeinde Pivka, Robert Smrdelj, gefolgt. Bgm. Smrdelj ist zugleich auch Präsident des Slowenischen Gemeindeverbandes, der vor allem die Anliegen der ländlichen Gemeinden vertritt. Slowenien mit seinen zwei Millionen Einwohnern hat derzeit 210 Gemeinden mit einer durchschnittlichen Einwohnerzahl von 5000. Diese 210 Gemeinden sind wiederum in 12 Regionen zusammengefasst. Der Slowenische Gemeindeverband hat 141 Mitglieder.
In einer intensiven Gesprächsrunde wurden die gemeinsamen Probleme der Gemeinden in Slowenien und Kärnten diskutiert. Dabei bildeten die Themen Kinderbetreuung, Finanzgebarung, Energie und Infrastruktur die Schwerpunkte der Diskussionen. Als ein erstes gemeinsames Projekt soll es zukünftig einen intensiven Informationsaustausch über erneuerbare Energie geben. Noch im Juli wird eine slowenische Delegation entsprechende Projekte in Kärnten besichtigen.
Aus Kärnten nahmen neben Präsident Bgm. Ferdinand Vouk seitens des Kärntner Gemeindebundes Vizepräsident Bgm. Valentin Happe, GV Vladimir Smrtnik, LGF Stefan Primosch sowie der Präsident der Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft, Landesgruppe Kärnten, Bgm. a.D. Raimund Grilc und Vizebgm. Bernard Sadovnik, Obmann vom Alpe-Adria Zentrum in Klagenfurt.
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