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Pressemitteilung: Sozialhilfe - Gemeindebund unterstützt neue Verteilung der Umlage PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Dezember 2011
Der Landesvorstand des Kärntner Gemeindebundes hat einstimmig den Beschluss gefasst, die Berücksichtigung der Finanzkraft bei der Verteilung der Umlagenbelastung im Bereich der Sozialhilfe und Jugendwohlfahrt zu unterstützen. Damit wird auch in Kärnten ein System umgesetzt, das in allen Bundesländern üblich ist. Es bedeutet mehr Gerechtigkeit und mehr Fairness bei der Umlegung der Umlagen auf die einzelnen Gemeinden.

Erhebungen der Gemeindeabteilung haben gezeigt, dass 50 bis 60 % der Ertragsanteile von ländlichen Gemeinden durch Umlagen gebunden sind. Bei den großen Städten macht dieser Wert nur 25 bis 30 % aus. Präsident Bgm. Ferdinand Vouk: „Es ist nur fair, dass auch in Kärnten die Finanzkraft bei der Umlagenberechnung für die Sozialhilfe sowie bei allen anderen Umlagen zukünftig berücksichtigt wird. Immerhin gehen auch 60 % aller Investitionen im Sozialbereich in die beiden Statutarstädte.“

Sehr wohl spricht sich der Kärntner Gemeindebund auch für eine schrittweise Reduzierung der Landesumlage aus. Vouk: „In einem ersten Schritt könnte die Landesumlage um 50 % reduziert werden.“ Von so einer Reduzierung würden vor allem Klagenfurt und Villach profitieren. In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, dass sich LR Dr. Martinz dafür ausgesprochen hat, dass die Landesumlage bei den Gemeinden bleibt. Von rd. 40 Millionen Euro Landesumlage, die die Gemeinden jährlich an das Land abliefern müssen, fließen 2012 nur noch rd. drei Millionen Euro in Form von Sonderbedarfszuweisungen an die Gemeinden zurück. Der Rest versickert im Landesbudget.

 
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