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Gesucht-gefunden: Österreichs nachhaltigste Bürgermeister PDF Drucken E-Mail
Montag, 31. Oktober 2011
Vor zwei Monaten machte Kommunalnet den Aufruf bekannt: Der nachhaltigste Bürgermeister Ihres Bundeslandes wird gesucht. Die vorbildlichen Gemeindechefs wurden nun gefunden. Wichtigste Erkenntnis: Herausragend sind in diesem Bereich nicht nur Männer.

Ob die Bürgermeisterin von Purgstall in Niederösterreich oder der Gemeindechef von Ebersdorf in der Steiermark - egal wo in Österreich sie die Kommunen leiten, sie haben ein gemeinsames Ziel: Ihre Gemeinde für die Zukunft fit zu machen. Kommunalnet startete Anfang September 2011 den Aufruf, dass die Gemeinden selbst, die vorbildlichsten Bürgermeister/innen nominieren sollen. Die Zeitschrift "Lebensart" wollte diejenigen vor den Vorhang holen, die schon seit Jahren nicht nur kurzfristig denken, sondern auch ihren jüngsten Mitbürgern noch ein Stück "gesundes" Österreich erhalten wollen.

Gesagt, getan: Nun, beinahe zwei Monate später und einige interessante Gespräche reicher, präsentierte die Zeitschrift "Lebensart" die jeweiligen Bundesland-Sieger. Ausgewählt wurden sie nicht nur mit den Stimmen der Gemeinden, sonden auch mittels einer Umfrage unter Bürgermeister/innen, Nachhaltigkeitskoordinatoren, NGOs und Lebensart Leser/innen. "Auffallend war, dass bei keinem der Befragten bei der Auswahl die Partei eine Rolle spielte" so der Herausgeber Christian Brandstätter. Die eigene Begeisterung und das Verwantwortungsgefühl für die Sache sind durchwegs groß. Wenn etwa Ulrike Böker den Ottensheimer/innen das Radfahren schmackhaft machen will, muss sie sich auch selbst auf den Drahtesel schwingen.

Folgende Kandidaten haben in Kärnten den größten Eindruck hinterlassen und wurden als "nachhaltigste" Bürgermeister nominiert:

1. Platz, Bürgermeister Walter Hartlieb (Marktgemeinde Kötschach-Mauthen)
"Nachhaltig ist für mich etwas das noch lange 'hält' 'nach' dem es in Bewegung gesetzt wurde." Dazu braucht es für Hartlieb Kreativität, Weitblick, ein Bewusstsein für Umwelt und Natur und engagierte "Mitspieler", dann ist auch "mit wenig Geld viel für die Zukunft zu bewegen." Beispiele sind der Verein Energieautark, der Lerngarten der erneuerbaren Energien oder ein Bürgerbeteiligungsmodell für die PV-Anlage am Rathaus.
 
2. Platz, Bürgermeister Christian Scheider (Klagenfurt am Wörthersee)

3. Platz, Bürgermeister Franz Josef Smrtnik (Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach)

Quelle: Österreichischer Gemeindebund, URL: http://www.gemeindebund.at/news.php?id=1398&m=5&sm=15

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