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Preis der Kommunen PDF Print E-mail
Dienstag, 03 April 2007
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Zum insgesamt sechsten Mal schreiben Gemeinde- und Städtebund den "Preis der Kommunen", einen Wissenschaftspreis aus. Er soll Studenten, aber auch Professoren ermutigen, sich wissenschaftlich mit kommunalen Themen zu befassen.

Der Österreichische Städtebund und der Österreichische Gemeindebund vergeben für das Jahr 2007 zur Förderung von kommunalwissenschaftlichen Arbeiten - Habilitationsschriften, Dissertationen, Diplomarbeiten und andere auf eigenständiger Forschung beruhende Arbeiten - einen Förderungspreis im Gesamtrahmen von € 7.000.

Bürgermeister/innen und Kommunalpolitiker/innen werden gebeten, Studenten aus ihren Gemeinden auf diesen Preis hinzuweisen.

Förderfähig sind hervorragende Arbeiten zu kommunalwissenschaftlichen Themen aus folgenden Disziplinen:

- Rechtswissenschaft
- Politik- und Sozialwissenschaft sowie
- Wirtschafts- und Finanzwissenschaft

Die Preisverleihung erfolgt in den drei Kategorien:

- Diplomarbeiten
- Dissertationen
- Habilitationen und andere Forschungsarbeiten.

Die Höhe der einzelnen Preise beträgt
für Diplomarbeiten € 1.500,
für Dissertationen € 2.500
sowie für Habilitationen und andere Forschungsarbeiten € 3.000.

Die Ausschreibung wendet sich an Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Absolventinnen und Absolventen, Assistentinnen und Assistenten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen Österreichs.

Die Bewerber/Innen dürfen zum Zeitpunkt des letztmöglichen Einreichtermins das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Der Preis soll Ansporn zur Beschäftigung mit Fragestellungen von besonderer Relevanz für die österreichischen Städte und Gemeinden und Anerkennung für herausragende und innovative Leistungen auf diesem Gebiet sein. Im Ergebnis sollten durch diese Arbeiten Ansätze für eine Fortentwicklung der rechtlichen, wirtschaftlichen oder politischen Situation der österreichischen Städte und Gemeinden und ihrer Selbstverwaltung abgeleitet werden können.

Es können nur abgeschlossene deutschsprachige Arbeiten eingereicht werden, deren Abschluss zum Zeitpunkt der Ausschreibung dieses Wissenschaftspreises nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Auftragsarbeiten und Arbeiten, die bereits zum Zeitpunkt der Einreichung prämiert wurden, und bereits anderweitig geförderte Arbeiten werden nicht berücksichtigt.

Die Prüfung und Auswahl der eingereichten Arbeiten ist einer vom Österreichischen Gemeindebund und Österreichischen Städtebund bestellten Jury vorbehalten. Ausgenommen von der Teilnahme sind Funktionäre und Mitarbeiter beider Interessenvertretungen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Preis der Kommunen wird in feierlicher Form im Laufe des Wintersemesters 2007/2008 übergeben. Der Österreichische Gemeindebund und der Österreichische Städtebund sind berechtigt, die prämierten Arbeiten zumindest auszugsweise zu publizieren bzw. auch nicht prämierte Arbeiten in seinen Publikationen zu veröffentlichen.

Die Einreichung der Arbeiten hat in zweifacher Ausfertigung bis längstens 29. Juni 2007 (Einlangen im jeweiligen Sekretariat) wahlweise beim Österreichischen Städtebund, 1082 Wien, Rathaus oder beim Österreichischen Gemeindebund, Löwelstraße 6, 1010 Wien zu erfolgen.

Die Einreichungen haben die genaue Angabe des Namens, des Berufes, des Alters, der Anschrift, der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse des Preiswerbers/der Preiswerberin zu tragen. Darüber hinaus ist ein Lebenslauf sowie eine Kurzfassung von maximal 1 ½ Seiten über Fragestellung, Methodik und Inhalt der eingereichten Arbeit beizufügen. Ebenso wird gebeten – falls vorhanden – die entsprechenden Zeugnisse der Begutachter der Einreichung beizulegen.

Quelle: Österreichischer Gemeindebund
 

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