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Informationsveranstaltung für Gemeindemandatare PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 6. Mai 2009
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Auf enormes Interesse stoßen die Informationsveranstaltungen des Kärntner Gemeindebundes für Mandatare. Rund 250 Teilnehmer waren in Krumpendorf und Hermagor dabei, um über Themen aus dem Kommunalbereich informiert zu werden.

In Hermagor wies Präsident Bgm. Hans Ferlitsch, in Krumpendorf  1. Vizepräsident Bgm. Valentin Happe, in ihren Begrüßungsansprachen auf die Erfolge der Interessenvertretung in der letzten Legislaturperiode hin. Die Senkung des Kostenanteiles der Gemeinden an den Ausgaben der Sozialhilfe von 60 Prozent auf 50 Prozent oder die gesetzliche Verankerung der Förderung des Elternbeitrages für den verpflichtenden Kindergartenbesuch wären ohne Initiative des Gemeindebundes nicht durchsetzbar gewesen. Die nächsten Jahre sind nach Ansicht von Bgm. Ferlitsch bzw. Bgm. Happe von der negativen Entwicklung bei den Steuereinnahmen und von den Problemen der ländlichen Gemeinden dominiert. Der Bevölkerungsrückgang sowie die Überalterung stellen viele Gemeinden vor große Herausforderungen.


Begrüßt wurden die Teilnehmer in Krumpendorf auch vom Hausherren, Bgm. Ing. Peter Nemec. Er nutzte die Gelegenheit, den Vertretern anderer Kommunen die jüngsten Projekte der Wörthersee-Gemeinde zu präsentieren.


Einblick in den Aufgabenbereich der Aufsichtsbehörde eröffneten Abteilungsleiter Dr. Franz Sturm (Krumpendorf) bzw. Abteilungsleiter-Stv. Mag. Dr. Markus Matschek (Hermagor). Ebenso nutzten beide die Gelegenheit, jene Teile des Regierungsprogrammes der neuen Kärntner Landesregierung näher zu erläutern, welche die Gemeinden besonders betreffen. Demnach sollen die Bereiche Gemeindeautonomie, Demokratiereform, Deregulierung des Rechtsbestandes und kommunale Verwaltungsreform besonders forciert werden.


Aufhorchen ließ Dr. Sturm mit der Mitteilung, dass die Ertragsanteile der Gemeinden heuer um bis zu neun Prozent rückläufig sein werden. Dies bedeutet, dass die Kommunen gefordert sind, ihre geplanten Projekte nach ihrer Wertigkeit zu ordnen und gegeben falls weniger wichtige Projekte nach hinten zu verschieben.


Der Direktor der Kärntner Verwaltungsakademie, Dr. Simon Korenjak, wies auf die 20jährige Erfolgsgeschichteseiner Weiterbildungsinstitution hin, welche sowohl für den Landes- als auch den Gemeindebereich zuständig ist.


Landesgeschäftsführer Mag. Stefan Primosch stellte den Kärntner Gemeindebund und seine Aufgaben vor, LGF-Stv. Mag. (FH) Peter Heymich informierte über das Sozial- und Steuerrecht für Gemeindemandatare.

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