Kärntner Gemeindetag: Gemeinden fordern Entlastung
Gemeindefinanzen und Aufgabenverteilung standen im Mittelpunkt
In Kärnten engagieren sich rund 200.000 Menschen freiwillig und unentgeltlich in Vereinen, Einsatzorganisationen, sozialen Einrichtungen sowie in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Umwelt- und Tierschutz. Um diesen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft stärker sichtbar zu machen und zu würdigen, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stärkung des Ehrenamts vorgestellt.
Gemeinsam präsentierten Landeshauptmann und Vereinsobmann Ing. Daniel Fellner, Gemeindebund-Präsident Bgm. Günther Vallant und Patrick Egger, operativer Leiter des Freiwilligenzentrums Kärnten, die neuen Initiativen zur Stärkung des Ehrenamtes.
Ein zentraler Bestandteil ist die neue Kärntner Ehrenamtskarte. Registrierte Ehrenamtliche erhalten damit Zugang zu Vergünstigungen und besonderen Angeboten von teilnehmenden Unternehmen. Die Zahl der Benefit-Partner soll laufend erweitert werden. Die Registrierung erfolgt unkompliziert über das Freiwilligenzentrum Kärnten – www.fwz-ktn.at.
Das freiwillige Engagement wird als wichtige Säule der Gesellschaft und der Demokratie hervorgehoben. Es fördert das Miteinander, die gesellschaftliche Beteiligung und den Zusammenhalt. In Österreich engagieren sich mehr als 48 Prozent der über 15-Jährigen freiwillig.
Zusätzlich soll noch in diesem Jahr eine Kärntner Ehrenamts-Charta erarbeitet werden. Sie soll die gemeinsame Verantwortung von Land, Gemeinden, Vereinen, Organisationen, Institutionen und Wirtschaft festhalten und konkrete Unterstützung für das Ehrenamt fördern.
Das Freiwilligenzentrum Kärnten fungiert dabei als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle. Es informiert über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements, unterstützt Vereine und Organisationen und hilft Menschen, die sich künftig engagieren möchten, eine passende Aufgabe zu finden. Vereine, Organisationen und Unternehmen sind eingeladen, sich am Netzwerk beziehungsweise als Benefit-Partner zu beteiligen.
Insgesamt soll das Ehrenamt in Kärnten durch mehr Sichtbarkeit, konkrete Vorteile und bessere Vernetzung nachhaltig unterstützt und anerkannt werden.
Gemeindefinanzen und Aufgabenverteilung standen im Mittelpunkt