Ertragsanteilvorschüsse November 2025

Kärnten verzeichnet ein Plus von 5,3 Prozent

Die Vorschüsse auf die Gemeinde-Ertragsanteile im November 2025 (vor Abzug der Gemeinde-BZ-Mittel sowie der Umlagen und Beiträge durch die Länder) liegen gemäß den aktuellen Zahlen des Finanzministeriums im Monatsvergleich mit dem Vorjahr bei den Gemeinden ohne Wien 4,3 Prozent im Plus (Wien plus 5,4 Prozent) und dies trotz eines deutlichen verrechnungstechnischen Rückgangs der Körperschaftsteuer beim für die gegenständlichen Vorschüsse zeitlich relevanten September-Aufkommen. Vor allem die veranlagte Einkommensteuer, die KESt II auf Zinsen, eine starke Umsatzsteuer und ein Nachholeffekt bei der MÖSt sorgen für das Plus der November-Vorschüsse.

Salzburger Gemeinden mit stärkstem November-Ergebnis und Kärnten im Bundesländervergleich an dritter Stelle
Das bundesländer- und monatsweise Ergebnis der Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und nach dem örtlichen Aufkommen dem jeweiligen Ertragsanteile-Landestopf zugeschlagen wird) führt auch diesmal wieder zu länderweise unterschiedlichen Entwicklungen bei den aktuellen Monats-Vorschüssen. Während die Grunderwerbsteuer (österreichweit +5 Prozent) in Salzburg um 25 Prozent im Monatsvergleich gegenüber dem Vorjahr zulegte, ging das örtliche Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Niederösterreich um über 10 Prozent zurück. Infolgedessen verzeichnen die aktuellen Vorschüsse auf die Salzburger Gemeinde-Ertragsanteile mit +7,0 Prozent das beste länderweise Ergebnis, während die November-Vorschüsse der niederösterreichischen Gemeinden mit 2,4 Prozent den geringsten Zuwachs zeigen.

Ertragsanteil-Vorschüsse November 2025

Bundesländervergleich November 2025

 

Österr. Gemeindebund, K. Gschwandtner

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