Ertragsanteilvorschüsse Februar 2026

Kärnten verzeichnet ein Plus von 11,1 Prozent

Nach dem knapp 7%igen Plus der Jänner-2026-Vorschüsse gegenüber jenen aus 2025 setzt sich der Höhenflug auch im Februar fort. Die Vorschüsse auf die aktuellen Gemeinde-Ertragsanteile (vor Abzug der Gemeinde-BZ-Mittel sowie der Umlagen und Beiträge durch die Länder!) liegen gemäß den aktuellen Zahlen des Finanzministeriums im Monatsvergleich mit dem Februar 2025 bei den Gemeinden ohne Wien bei bärenstarken plus 10,3 Prozent (Wien 8,0 Prozent). Für die gegenständlichen Vorschüsse relevant ist das Dezember-2025-Aufkokmmen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Hauptgründe für diese Entwicklung der Februar-2026-Vorschüsse waren neben soliden Lohn- und Einkommensteuern vor allem kräftige Zuwächse bei der Körperschaftsteuer und der Kapitalertragsteuer auf Dividendenausschüttungen.

Auch diesmal führt Tirol im Bundesländervergleich, gefolgt von Kärnten auf dem zweiten Platz
Das bundesländer- und monatsweise Ergebnis der Grunderwerbsteuer (die zu knapp 94 Prozent den Gemeinden zukommt und nach dem örtlichen Aufkommen dem jeweiligen Ertragsanteile-Landestopf zugeschlagen wird) führt auch diesmal wieder zu länderweise sehr unterschiedlichen Entwicklungen bei den aktuellen Vorschüssen, die spätestens bis zum 23. des Monats durch die Länder an die Gemeinden zu überweisen sind. Während die Grunderwerbsteuer (österreichweit +4 Prozent) in Tirol an die 50 Prozent im Monatsvergleich gegenüber dem Vorjahr zulegte, sank das Aufkommen der Grunderwerbsteuer in Wien um etwa 14 Prozent. Infolgedessen verzeichnen die aktuellen Vorschüsse auf die Tiroler Gemeinde-Ertragsanteile mit +15,4 Prozent das deutlich beste länderweise Ergebnis, während die Februar-2026-Vorschüsse auf die Wiener Gemeinde-Ertragsanteile mit 8,0 Prozent das „schlechteste“ Ergebnis zeigen.

Ertragsanteil-Vorschüsse Februar2026

Bundesländervergleich Februar 2026

 

Österr. Gemeindebund, K. Gschwandtner

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