Projekt „Energiebuchhaltung“ wird ausgeweitet

Land und Gemeinden gehen beim Thema Energieverbrauch mit gutem Beispiel voran

Ein bewusster und effizienter Umgang mit Energie ist heute wichtiger denn je. Angesichts steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kommt der systematischen Erfassung und Analyse des Energieverbrauchs gerade bei öffentlichen Einrichtungen eine zentrale Bedeutung zu. Aus diesem Grund hat das Energiereferat des Landes Kärnten im Jahr 2020 das Tool „Kommunale Energiebuchhaltung (KEB)“ eingeführt. Diese Software wird seitdem allen Kärntner Gemeinden kostenfrei für die Erfassung und Auswertung ihrer Energieverbrauchsdaten bereitgestellt.

Mittlerweile nutzen über 110 Kärntner Gemeinden dieses Angebot. Im System sind derzeit mehr als 3.000 Objekte mit knapp 10.000 Zählpunkten erfasst. Nun soll das Tool „Energiebuchhaltung“ schrittweise auch bei Landesgesellschaften und landeseigenen Immobilien zum Einsatz kommen.

Der Energiebereich ist rechtlich hochkomplex und es kommt immer wieder zu neuen Vorgaben auf EU- und auch auf Bundesebene. Hier mitzuhalten ist keine leichte Aufgabe. Mit dieser unterstützenden Software können öffentliche Stellen die energetische Qualität ihrer Gebäude und Anlagen bewerten und monitoren. Zusätzlich liefert dieses Tool Daten für die Auswahl und Planung von Verbesserungsmaßnahmen. Das kann gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen eine fundierte Basis für Energie- und Kosteneinsparungen schaffen.

Das Tool der Energiebuchhaltung erfasst, bewertet und vergleicht die energetische Qualität von Gebäuden sowie Anlagen und bereitet die Daten für die Auswahl und die Planung von Verbesserungsmaßnahmen auf. Gleichzeitig wird eine fundierte Basis für Energie- und Kosteneinsparungen geschaffen. In einem Folgeprojekt mit dem Fraunhofer Institut wird das System „Energiebuchhaltung“ zusätzlich weiterentwickelt, um die enthaltenen Daten besser analysieren zu können. Langfristiges Ziel ist die Implementierung eines Monitoringsystems für den Energieverbrauch mit geeigneten Visualisierungen und Informationen.

 

Quelle: Land Kärnten

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