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Der Staatshaushalt in Zahlen PDF Print E-mail
Montag, 14 Juli 2008
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Mit seinem jährlichen Bericht über die Budget- und Schuldenentwicklung des Gesamtstaates und der Gebietskörperschaften legt der Staatsschuldenausschuss jeden Sommer die Bilanz für das jeweilige Vorjahr ab. Die gute Nachricht: das gesamtstaatliche Defizit fiel geringer als erwartet aus. Die Gemeinden hatten daran einen wesentlichen Anteil.

Wie ein Finanzjahr in den öffentlichen Haushalten tatsächlich gelaufen ist, berichten einmal jährlich - jeweils im Sommer - die Hüter der Zahlen schlechthin, die Experten des Staatsschuldenausschusses. Monatelang berechnen sie die tatsächlichen Ausgaben und Einnahmen des Gesamtstaates und der Gebietskörperschaften, um dann in einem umfassenden Bericht Zeugnis über das Ergebnis der öffentlichen Gebarungen abzulegen.

 


Weniger erfreulich: Trotz guter Konjunktur
erwirtschaftet der heimische Staatshaushalt
keine Überschüsse und liegt nur im
europäischen Mittelfeld.

Österreich nur im europäischen Mittelfeld
Getrübt wird das gute Ergebnis durch massiv steigende Ausgaben im Gesundheits- und Subventionswesen. So stiegen etwa die sozialen Sachleistungen an private Haushalte seit 2003 um durchschnittlich 5,5 Prozent jährlich. "Angesichts der guten Konjunkturlage hätte Österreich ein noch besseres Ergebnis erzielen können", kritisierte Felderer. "In wirtschaftlich guten Zeiten gibt es doch einige Länder im europäischen Raum, die enorme Überschüsse erwirtschaftet haben."  Finnland etwa habe im Jahr 2007 einen Überschuss von 5,3 Prozent des BIP erwirtschaftet. "Im europäischen Vergleich liegt unser Land damit nur im Mittelfeld."

Personalstände sinken nur langsam
Kritisch sieht der Steuerexperte auch die Entwicklung der Personalstände im öffentlichen Dienst. Am Papier habe etwa der Bund zwar seit 2001 mehr als 25.000 Planstellen abgebaut, rund 21.000 dieser Stellen seien aber nun in ausgegliederten Unternehmungen, die tatsächliche Einsparung betrage also nur 4.000 Planstellen. Derzeit beschäftigt der Bund rund 133.000 Mitarbeiter.

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