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August-Vorschüsse: Minus sieben Prozent PDF Drucken E-Mail
Montag, 25. Juli 2016
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Die Ertragsanteile verringern sich weiter. Die Gemeinden ohne Wien erhalten im August um 7,1 Prozent weniger Vorschüsse als im Vorjahr. Ursache für das neuerliche Minus sind Rückgänge bei der Lohn- und Umsatzsteuer.

 

Das schwache Abgabenaufkommen im Juni 2016 (dieses stellt die Grundlage für die August-Vorschüsse dar) sorgt österreichweit für deutliche Mindereinnahmen gegenüber den Vorschüssen vom August 2015. Der Grund liegt vorwiegend darin, dass die durch die Lohnsteuertarifreform rückläufigen Einnahmen nicht durch Zuwächse anderer Abgaben kompensiert werden konnten. Selbst die durch diverse steuerliche Maßnahmen heuer dynamischere Umsatzsteuer liegt in der aktuellen Monatsbetrachtung im Minus.

Stärkste Rückgänge für steirische Gemeinden

Österreichweit gesehen lagen die August-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien 7,1 Prozent unter jenen im Jahr 2015, in der Bundeshauptstadt fiel das Minus aufgrund eines sehr hohen länderweisen Grunderwerbsteueraufkommens mit 4,1 Prozent deutlich geringer aus. Nach Bundesländern betrachtet liegen die Ergebnisse zwischen -4,7 Prozent in Salzburg und -8,4 Prozent in der Steiermark.

Bisherige Jahresvorschüsse nähern sich langsam der Prognose an

 

Durch dieses sehr schlechte Monatsergebnis nähern sich die Vorschüsse des bisherigen Jahres (Jänner bis August) schon relativ stark den für des Gesamtjahr 2016 mit 1,5 Prozent prognostizierten Zuwächsen der Gemeindeertragsanteile ohne Wien an. Am besten liegen die Ertragsanteil-Vorschüsse im Achtmonatsvergleich noch mit plus 3,4 Prozent in Vorarlberg, während sie in der Steiermark nur mehr 0,8 Prozent über den Ertragsanteilen der ersten acht Monate des Vorjahres liegen.

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