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Offener Brief an die Landesregierung zum Kärntner Jagdgesetz PDF Drucken E-Mail
Freitag, 4. März 2016

Aufgrund aktueller Diskussionen fordert der Kärntner Gemeindebund, dass die betroffenen Gemeinden, Tourismusorganisationen und auch Vereine Parteistellung bei der Festlegung von Wildschutzgebieten bekommen sollen.

Aktuelle Fälle von Verfahren zur Festlegung von Wildschutzgebieten zeigen, dass ein derartiger Eingriff in die Benutzbarkeit von Wald- und Erholungsflächen sinnvollerweise auf eine breitere Basis gestellt werden muss. So sollen im Verfahren nicht nur Interessen des Grundbesitzes und der Jagd maßgebliche Berücksichtigung finden sondern müssen vielmehr auch Interessen des Tourismus und die Interessen einer kultur- und landschaftsverbundenen Freizeitgestaltung stärker berücksichtigt werden als bisher.

Durch das bestehende Regelungsregime des § 70 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, scheint derzeit ein sachgerechter Interessensausgleich nicht möglich zu sein. Vielmehr kann derzeit unter dem Vorwand des Wildschutzes Individualinteressen einzelner Grundstücksbesitzer zum Durchbruch verholfen werden.

Der Kärntner Gemeindebund fordert daher, die dahingehende Adaptierung des § 70 Abs. 1 K-JG, dass den darin genannten Organisationen, ebenso wie den örtlichen Tourismusorganisationen im Sinne des Kärntner Tourismusgesetzes, Parteienrechte im Verfahren eingeräumt werden.

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