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Ergebnis der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2015 PDF Drucken E-Mail
Montag, 2. März 2015
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Am 1. März 2015 wählten die Kärntnerinnen und Kärntner nicht nur ihre BürgermeisterInnen, sondern entschieden auch über die Zusammensetzung ihrer lokalen Parlamente. Bei einer fiktiven Zusammenrechnung der Mandate auf Landesebene profitieren SPÖ und ÖVP, auch Grüne legen zu. Dadurch wird sich auch die Zusammensetzung der Gremien in den Gemeindeverbänden ändern. Während 95 Gemeinden bereits Klarheit über ihren Bürgermeister haben, kommt es in 37 Gemeinden am 15. März 2015 zu einer Stichwahl.

Die Gemeinderatswahlen in Kärnten am ersten März sind geschlagen. Bei allen regionalen Unterschieden lässt sich ein Landestrend ablesen: SPÖ gewinnt mit 984 Mandaten (40,23 Prozent) an Gemeinderatsmandaten (+ 3,58 % gegenüber 2009), die ÖVP legt mit 22,51 % der Stimmen und 624 Mandaten ebenfalls zu (gegenüber 2009: + 2,10 %). Die FPÖ kommt auf 450 Mandate (17,96 Prozent der Stimmen). Die Grünen gewinnen leicht und kommen auf 65 Mandate (5,59 Prozent der Stimmen). 2009 erzielten sie 3,3 Prozent.

Spannend bleibt die Situation in 37 Gemeinden. In diesen konnte keiner der Bürgermeisterkandidaten die Wahl auf Anhieb für sich entscheiden. Die Stichwahlen finden am 15. März statt und werden Aufschluss darüber geben, welche Parteien / Listen und Kandidaten den Bürgermeistersessel halten oder  nach dem Rückzug des amtierenden Bürgermeisters erobern konnten.

In folgenden Gemeinden finden Stichwahlen statt:
Klagenfurt, Feldkirchen in Kärnten, Gnesau, Steindorf am Ossiacher See, Steuerberg, Gitschtal, Hermagor-Pressegger See, Kirchbach, Keutschach am See, Krumpendorf am Wörthersee, Maria Saal, Maria Wörth, Pörtschach am Wörther See, Brückl, Klein St. Paul, Gmünd in Kärnten, Lendorf, Millstatt, Mörtschach, Obervellach, Radenthein, Trebesing, Weißensee, Finkenstein am Faaker See, Nötsch im Gailtal, Stockenboi, Treffen am Ossiacher See, Bleiburg, Diex, Feistritz ob Bleiburg, Gallizien, Globasnitz, Neuhaus, Sittersdorf, Frantschach-St. Gertraud, Preitenegg und St. Georgen im Lavanttal.

In 95 Gemeinden setzte sich ein Bürgermeisterkandidat im ersten Wahlgang durch, wobei 81 Bürgermeister wiedergewählt wurden und 14 Bürgermeister erstmals den Bürgermeistersessel erobern konnten.

Interessant ist das Ergebnis der Gemeinderatswahlen auch für die Zusammensetzung der Sozialhilfeverbände und der Schulgemeindeverbände, richtet sich die Besetzung des Vorstandes doch seit kurzem nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahlen. Parteien, welche nicht in allen Gemeinden die selbe Bezeichnung führen, haben Gemeindeverbandsparteien zu bilden oder sich Gemeindeverbandsparteien, welche von Gesetz wegen gebildet wurden, anzuschließen.

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