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Pressemitteilung: "Gemeindebund besorgt um Sicherheit in den Gemeinden" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. Januar 2014
Mit Skepsis verfolgt der Kärntner Gemeindebund die aktuelle Diskussion um die Schließung von Polizeiinspektionen im ländlichen Raum. Präsident Vouk: „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis unser Gemeindebürgerinnen und Bürger. Entscheidend ist, dass die Gemeinden in Form ihrer BürgermeisterInnen in die Diskussion eingebunden werden.“

Die aktuelle Diskussion um die Schließung von Polizeiinspektionen hat auch in den Gemeinden für Aufregung gesorgt. Steht doch die Ausdünnung der Sicherheitsinfrastruktur auf Gemeindeebene im Raum. Besorgniserregend sind die in den Medien kolportierten Pläne, in Kärnten wenigstens zehn Inspektionen ersatzlos zu streichen.

Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Ferdinand Vouk, stellt klar: „Jede Infrastruktur, die aus dem ländlichen Raum abgezogen wird, schmerzt die Gemeinden und ihre Bürger. Dies gilt insbesondere für so wichtige Einrichtungen wie Polizeiinspektionen. Ein Grundgebot der Höflichkeit ist es, dass allenfalls betroffene Gemeinden bei der Suche nach Lösungen involviert sind und konkrete Informationen über geplante Schließungen erhalten. Außerdem versuchen Land, Gemeindebund, Kuratorium Sicheres Österreich und Polizei durch das Projekt „Sichere Gemeinde“  die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der BürgerInnen zu steigern. Die Schließung von Polizeidienststellen ist daher gelinde gesagt kontraproduktiv.“

Der Kärntner Gemeindebund in seiner Funktion als Interessenvertretung der Gemeinden verwehrt sich gegen einen von oben verordneten Kahlschlag an ländlichen Polizeidienststellen, so Vouk weiter.

 
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