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Das Projekt „Sichere Gemeinde“ wird vom Land Kärnten, der Landespolizeidirektion Kärnten, dem Kärntner Gemeindebund, sowie dem Kuratorium Sicheres Österreich gemeinsam getragen. Ausgehend von ihren Kompetenzen und Möglichkeiten, bekennen sich die jeweiligen Projektpartner zur Zusammenarbeit. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden nicht nur tatsächlich sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen.


Dazu sollen die einzelnen Gemeinden in einen Wettbewerb treten, an dessen Ende der Titel „Sichere Gemeinde“ steht. Der Preisträger erhält eine Zusatztafel zur Ortstafel mit der Aufschrift „Sichere Gemeinde“ und wird damit öffentlichkeitswirksam auf ihre erbrachten Leistungen im Bereich Sicherheit aufmerksam machen. Abhängig von den Ergebnissen werden zwei weitere Gemeinden im Ranking der Leistungsträger zu finden sein und für ihr Engagement ausgezeichnet werden.


Die Maßnahmen, Projekte und Initiativen, welche eine Gemeinde zur „sicheren Gemeinde“ machen, werden bewusst nicht dezidiert vorgegeben. Diese werden sich an den örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren. Abhängig von der Topographie, der Infrastruktur, der Einwohnerzahl und weiteren Parametern werden sich in den Gemeinden ganz unterschiedliche Sicherheitsbedürfnisse ergeben. Um die Chancengleichheit bei diesem Wettbewerb zu wahren, werden daher nicht Formalien ausschlaggebend sein, sondern die aufgrund der individuell getätigten Auswirkungen zugunsten der Sicherheit.
Dies bedeutet, dass viele verschiedene Maßnahmen denkbar sind: Von der Installation eines Schülerlotsen, über die aktive Mitwirkung des Sicherheitsstammtisches, von der Verbesserung der Straßenbeleuchtung bis hin zu Präventionsvorträgen für die Bürgerinnen und Bürger. Hinzu kommen noch verschiedenste Initiativen zur Lösung individueller Sicherheitsherausforderungen. Sicherheit beginnt im Kleinen – deshalb zählt jedes Engagement in diesem Bereich.  


Die Bewertung der erbrachten Leistungen erfolgt durch eine Evaluierungskommission, welche sich aus je einem Vertreter der vier Projektpartner zusammensetzt. Diese werden die eingereichten Projekte nach  Qualität und Quantität sondieren und letztlich anhand ihrer Auswirkungen auf das angestrebte Ziel unter Berücksichtigung der Ausgangslage einstufen. Weitere wesentliche Faktoren werden auch Kreativität  und Nachhaltigkeit sein.


Den Projektpartnern ist noch ein weiterer Punkt sehr wichtig: die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Und zwar nicht nur in passiver Form, also im Sinne von Vorträgen, sondern auch und gerade in aktiver Form. Die Menschen vor Ort wissen meist sehr genau, wo der sprichwörtliche Schuh drückt. Die „sichere Gemeinde“ soll demnach – plakativ gesprochen – eines auszeichnen: es wird nicht am Wirtshausstammtisch gemeinsam geklagt, sondern am Sicherheitsstammtisch gemeinsam an nachhaltigen Lösungen gearbeitet.

 
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