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Ertragsanteilvorschüsse März 2013 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 6. März 2013
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Der März bringt den erhofften höheren Anstieg der Ertragsanteil-Vorschüsse. Um 5,9 Prozent steigen die Ertragsanteile (ohne Wien) im Vergleich zu März 2012. Das Burgenland darf sich dabei über die höchsten Zuwächse freuen.

Die Ertragsanteil-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien steigen im März 2013 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um rund 5,9 Prozent an. Der Abgabenerfolg der Lohnsteuer und der Mineralölsteuer des Monats Jänner (den Vorschüssen liegen die Steuereinnahmen des zweit-vorangegangenen Monats zugrunde), sowie die mit den März-Vorschüssen verrechnete Jahresabrechnung (Zwischenabrechnung) 2012 sorgen für den kräftigen Anstieg.

Mit einer Steigerung von 9,6 Prozent im Vergleich zu März 2012 dürfen sich die Gemeinden im Burgenland über die höchste Steigerung in diesem Monat freuen. Die zweithöchste Steigerung von 7,2 Prozent erhalten die Vorarlberger. Den geringsten Anstieg muss dieses Mal Wien mit 4,8 Prozent Plus hinnehmen.

Vorschüsse bisherigen Jahresvergleich um 4,1 Prozent höher
Im bisherigen Jahresvergleich erhalten Österreichs Gemeinden ohne Wien damit 4,1 Prozent mehr als im ersten Quartal 2012. Am meisten wachsen die Ertragsanteil-Vorschüsse damit in den Kärntner Gemeinden mit 4,6 Prozent, am wenigsten gestiegen sind diese Gemeindegelder für die Tiroler Kommunen mit dem Plus von 2,9 Prozent.

Rapider Anstieg bei Lohnsteuer
Die Lohnsteuer verzeichnete im Jänner 2013 gegenüber dem Jänner des Vorjahres einen rapiden Anstieg in Höhe von 12,6 Prozent, der trotz schwacher Ergebnisse bei der Einkommensteuer, der Körperschaftsteuer und auch der Umsatzsteuer die Ertragsanteile nicht wesentlich bremsen konnte: Weitere Gründe für den Anstieg liegen im verrechnungstechnisch bedingten hohen Abgabenerfolg bei der Mineralölsteuer, der sich im Folgemonat jedoch wieder relativieren dürfte und in der dieses Monat nachträglich erfolgten Zuteilung von Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer, die aus Transaktionen der Bundesimmobiliengesellschaft resultieren.

Jahresabrechnung 2012 bringt 77,6 Millionen Euro
Die auch als Zwischenabrechnung bekannte Jahresabrechnung bei den Ertragsanteilen liefert seit dem Krisenjahr 2009 wieder stetig steigende Ergebnisse. Mussten aufgrund der Systematik des Finanzausgleichsgesetzes von den März-Vorschüssen des Jahres 2010 noch Übergenüsse an Ertragsanteilen aus dem Jahr 2009 in Höhe von rund 114 Millionen Euro (siehe Tabelle) einbehalten werden, so werden seit 2010 wieder positive Ergebnisse erzielt. Der aktuelle Zuwachs der Ertragsanteil-Vorschüsse ist zu einem Teil auch diesen 77,6 Millionen Euro der Jahresabrechnung 2012 geschuldet.

Die Ertragsanteile für März 2013 können Sie hier downloaden!


Quelle: Österreichischer Gemeindebund

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