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Finanzausgleich neu – Auswirkungen auf Kärntner Gemeinden PDF Print E-mail
Montag, 03 Dezember 2007
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Der Finanzausgleich 2008 bringt gerade den ländlichen Gemeinden größere finanzielle Mittel. Negativ wirkt sich dagegen die Bevölkerungsentwicklung, gerade in Kärnten aus. Vorteile aus dem Finanzausgleich werden dadurch wieder „aufgefressen“.

Rund 70 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kärntner Gemeinden nahmen letzte Woche an einer Veranstaltung des Kärntner Gemeindebundes zum Finanzausgleich 2008 teil. Als Referent stand in bewährter Weise der Finanzexperte des Österreichischen Gemeindebundes, Professor Dietmar Pilz, zur Verfügung. Professor Pilz hob dabei die grundsätzlich positiven Auswirkungen des neuen Finanzausgleichs für die Gemeinden hervor. So haben die Kärntner Gemeinden im Zeitraum 2008 bis 2013 mit rund 59 Millionen Euro Mehreinnahmen zu rechnen. Demgegenüber stehen zusätzliche Ausgaben im Ausmaß von 28 Millionen Euro. Dieses vermeintliche Plus von 31 Millionen Euro wird jedoch durch die negative Bevölkerungsentwicklung unseres Bundeslandes im Vergleich zu den anderen Bundesländern kompensiert.

Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Hans Ferlitsch, wies daher in seiner Begrüßungsansprache erneut darauf hin, dass gerade der ländliche Raum in Kärnten einer besonderen Unterstützung bedarf. Sowohl der Bund als auch das Land Kärnten sind gefordert, die negative Entwicklung im Bereich der Bevölkerung durch zusätzliche Unterstützung der ländlichen Gemeinden abzufedern.


In der anschließenden Diskussion wiesen die Gemeindevertreter vor allem auf die Ungleichbehandlung der Landgemeinden im Verhältnis zu den Stadtgemeinden im Finanzausgleich hin. Nach wie vor bekommt die Stadtgemeinde Wien je Einwohner einen höheren Anteil an Ertragsanteilen als eine Landgemeinde in Kärnten. Ebenso ist ein deutliches West- Ostgefälle bemerkbar.

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