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Pressemitteilung: "Kostenbeiträge der Gemeinden zur Sicherung des Lebensbedarfs explodieren" PDF Drucken E-Mail
Montag, 3. September 2012
Die Kosten im Sozialbereich werden 2013 weiter überdurchschnittlich steigen. Aus Sicht der Gemeinden ist dringender Handlungsbedarf auf Bundes- und Landesebene gegeben.

Steigerungen von 16 bis 22 Prozent prognostiziert das Land Kärnten bei den Gemeindebeiträgen für Mindestsicherungsbezieher bzw. Bewohner in Pflegeheimen für 2013 im Vergleich zu 2012. Der Kostenanteil der Gemeinden im Bereich der Pflegeheime steigt im kommenden Jahr auf über 33 Millionen Euro (2011: 27,7 Millionen Euro, 2012: voraussichtlich 28,8 Millionen Euro). Die Beiträge zur Mindestsicherung steigen auf 9,6 Millionen Euro (2011: 6,0 Millionen Euro, 2012: voraussichtlich 7,9 Millionen Euro). Insgesamt wird es im Bereich der Sozialhilfe gegenüber 2012 eine Steigerung von 13,7 Prozent für die Kärntner Gemeinden geben. Für den Sozialbereich und die Jugendwohlfahrt geben die Gemeinden mittlerweile mehr als 125 Millionen Euro aus. 2006 lag der Gemeindebeitrag noch unter der 100-Millionen-Grenze.

Aus Sicht des Kärntner Gemeindebundes sind daher sowohl das Land Kärnten als auch die österreichische Bundesregierung aufgefordert, die Finanzierung des Sozialsystems auf neue Beine zu stellen. Bgm. Ferdinand Vouk, Präsident des Kärntner Gemeindebundes: „Wenn sich die Pflichtausgaben der Gemeinden weiter so entwickeln, steuern die Kommunen im Eiltempo auf einen Totalcrash hin.“

 
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