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Gemeindebund weist Vorwürfe der Wirtschaftskammer gegen Bürgermeister aufs Schärfste zurück PDF Print E-mail
Freitag, 15 Juni 2012
Die heute von Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher getätigten Äußerungen im Zusammenhang mit dem Tourismusgesetz werden vom Kärntner Gemeindebund auf Schärfste zurückgewiesen. Die Kärntner Gemeinden wenden weder unfaire noch mafiöse Methoden an.

Wie groß muss die Angst der Wirtschaftskammer sein, dass ihnen die Unternehmer am Sonntag womöglich die Gefolgschaft verweigern, wenn ihr Präsident sich derart zu Wort meldet.

Der Kärntner Gemeindebund und die Kärntner Gemeinden haben sich immer zu einer Neuorganisation des Tourismus bekannt. Kritisiert wird nur die gewählte Umsetzung im neuen Kärntner Tourismusgesetz. Hier wurde über die berechtigten Anliegen der Gemeinden drübergefahren. Wie hoch der Unmut bei den Gemeinden ist, zeigt auch, dass die Kritik parteiübergreifend von den Gemeindevertretern geäußert wird. Die nunmehr getätigten Aussagen der Wirtschaftskammer sind nicht dazu angetan, das Klima zu verbessern und einen erfolgreichen Neustart des Tourismus zu ermöglichen.

Die Kritik von Präsident Pacher, dass die Abstimmungslokale zu kurz geöffnet seien, darf auch insofern zurückgewiesen werden, da alle Unternehmer die Möglichkeit haben, ihre Stimme mittels Briefwahl abzugeben. Das Offenhalten von Wahllokalen an Sonntagen ist mit erheblichen Kosten verbunden, die von den Gemeinden und somit der Öffentlichkeit zu tragen sind. So sind etwa in der Gemeinde Stall nur 62 Unternehmer stimmberechtigt.

 
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