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Ertragsanteilvorschüsse Februar 2012 PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. Januar 2012
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Das wirtschaftliche Lage und verrechnungstechnische Gründe schlagen sich im Februar auf die Ertragsanteilvorschüsse für den Februar 2012 nieder. Im Vergleich zu Februar 2011 werden die Ertragsanteile um durchschnittlich drei Prozent steigen.

Die sehr geringen Steigerungsraten der aktuellen Ertrags-anteilvorschüsse sind auf der einen Seite durch die wirtschaftliche Lage (etwa den massiven Einbruch bei der Kapitalertragsteuer aus Zinsen von Spareinlagen und Anleihen bzw. aus Aktiendividenden) und verrechnungstechnisch (siehe Tabaksteuer) bedingt, auf der anderen Seite sind sie auch eine Folge der jüngsten Änderung des Finanzausgleichs betreffend das ehemalige Landespflegegeld.

Ehemaliger Beitrag zum Landespflegegeld wird vorab abgezogen
Wie es bereits bei den Ertragsanteilvorschüssen vom Jänner 2012 der Fall war, wird bis zum Ende dieser Finanzausgleichsperiode von den Ertragsanteilen der Gemeinden ein Betrag in Höhe der für das Jahr 2010 geleisteten Beiträge der Gemeinden und Sozialhilfeverbände zu den Kosten des Landespflegegeld abgezogen. Die Anteile der einzelnen Gemeinden an diesem Abzug richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen in der Fassung vom 1. Jänner 2011 über die Beteiligung der Gemeinden und Gemeinde-verbände an den Kosten des Landespflegegeldes und die Umlegung des Bedarfes der Sozialhilfeverbände. Von den gesamten Ertragsanteilvorschüssen der Gemeinden vom Februar 2012 in Höhe von 711,1 Mio. EUR sind die rund 10,6 Mio. EUR des ehemaligen Landespflegegeldes bereits abgezogen.

Trotz des guten Weihnachtsgeschäfts 2011, steigender Energiepreise und einer großen Anzahl an Wohnungs- und Autokäufen wurde der Erfolg der gemeinschaftlichen Bundesabgaben im Dezember 2011 und somit die Ertragsanteilvorschüsse für den Februar 2012 insbesondere durch das schwache Lohnsteuerergebnis und den Einbruch bei der KESt II und der Körperschaftssteuer stark eingetrübt.


Die Ertragsanteile für Februar 2012 können Sie hier downloaden!



Quelle: Österreichischer Gemeindebund

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