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Gemeindebund fordert neuen Gemeindereferenten zur Fortsetzung der Reformbemühungen auf PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. Januar 2012

Mit großer Überraschung hat die Interessenvertretung der Kärntner Gemeinden den Rücktritt von Dr. Josef Martinz als Landesrat und Gemeindereferent vernommen. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Gemeindereferenten war vor allem durch die finanziellen Probleme der Kommunen geprägt. Landesrat Martinz hat zahlreiche Reformschritte eingeleitet bzw. fortgesetzt, um die Situation der Städte und Gemeinden zu verbessern. Besonders zu erwähnen sind dabei die Umsetzung des Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetzes sowie Installierung des Gemeindekonvents. Durch seine langjährige Tätigkeit als Bürgermeister von Ossiach hat er die Probleme der Gemeinde aus eigener Erfahrung gut gekannt.

An den zukünftigen Gemeindereferenten, Mag. Achill Rumpold, ergeht das dringende Ersuchen, die eingeleiteten Reformbemühungen fortzusetzen. Besonders bei den Finanzbeziehungen zwischen dem Land und den Gemeinden braucht es eine Entflechtung. Einmal mehr sei an den von Dr. Josef Martinz vorgegebenen Slogan „Wer anschafft zahlt, wer zahlt, schafft an!“ erinnert. „Die Städte und Gemeinden erwarten sich eine umfassende Überarbeitung der derzeitigen Finanzströme. Eine Reform der Aufgabenzuordnung ist dringend notwendig“, so der Präsident des Kärntner Gemeindebundes Bgm. Ferdinand Vouk. Der Kärntner Gemeindebund wird sich bemühen, mit dem neuen Gemeindereferenten so rasch wie möglich Verhandlungen aufzunehmen. Vouk: „Wichtig ist es, dass die Arbeit im Gemeindereferat ohne Stillstand weitergeführt wird.“

 
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