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Österreichischer Gemeindetag: 1800 Gemeindevertreter aus ganz Österreich zu Gast in Kärnten PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. Juli 2007
Der 54. Österreichische Gemeindetag findet am 27. und 28. September in Klagenfurt statt. Mehr als 1800 Gemeindevertreter werden zu diesem kommunalpolitischen Großereignis erwartet. An der Spitze der Gäste: Bundespräsident Heinz Fischer.


„Als Veranstalter haben wir uns es zum Ziel gemacht, die Daseinsvorsorge in den Mittelpunkt der Diskussionen beim Gemeindetag zu stellen“, so der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Hans Ferlitsch. Das Motto der heurigen Großveranstaltung lautet daher auch „Zentrum des Lebens“ und soll die Bürgernähe der Gemeinden symbolisieren.

Die Gastgeber Bgm. Hans Ferlitsch und Bgm. Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, werden neben dem Bundespräsidenten u. a. auch Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, BM DI Josef Pröll und BM Günther Platter in der Messearena in Klagenfurt begrüßen können.

Finanzausgleich
Neben der Daseinsvorsorge wird auch der neue Finanzausgleich ein Thema der Gespräche sein. In einer heutigen Pressekonferenz bekräftigte Bgm. Hans Ferlitsch die Forderungen der Gemeinden. Ferlitsch: „Wir fordern eine weitere Abflachung des abgestuften Bevölkerungsschlüssels zur Stärkung des ländlichen Raumes. Dabei ist darauf Bedacht zu nehmen, dass größeren Gemeinden keine Ausfälle entstehen und ein entsprechender Ausgleich durch den Bund erfolgt“.


Als positiv bezeichnete Ferlitsch die derzeitige Entwicklung bei den Ertragsanteilen. Nach einer längeren Durststrecke können sich die Gemeinden heuer wieder über eine deutliche Entspannung freuen. Ferlitsch: „Im selbem Atemzug muss man aber darauf hinweisen, dass die Pflichtausgaben der Gemeinden übermäßig steigen. Gesundheit, Kinderbetreuung, Bildung und Soziales kosten auf Grund der Entwicklung unserer Gesellschaft immer mehr Geld. Die Hauptlast tragen die Gemeinden.“

Daher unterstrich Hans Ferlitsch einmal mehr die Forderung der Kommunen, dass Bund und Land die Gemeinden nicht mehr belasten dürfen. Ferlitsch: „Wer neue Aufgaben anschafft, muss auch die finanzielle Vorsorge dafür treffen“.

 
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