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Gemeindebund: Schließungen von Fachhochschulen würden den ländlichen Raum weiter schwächen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 25. März 2011
Ein hochwertiges und umfangreiches Bildungsangebot ist nach Ansicht des Kärntner Gemeindebundes eine wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des ländlichen Raumes. Gerade die Fachhochschulen leisten hervorragende Arbeit als regionale Bildungszentren. Die Bildung sollte nicht das erste Ziel von Einsparungen sein.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Jugend und damit in Zukunft unseres Landes“, so der 1. Vizepräsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Valentin Happe. „Die Bildung sollte daher bei notwendigen Einsparungen an letzter Stelle stehen.“ Angesichts der negativen Bevölkerungsentwicklung muss Kärnten auf ein umfangreiches und hochwertiges Bildungsangebot setzen, um attraktiv für junge Menschen zu bleiben. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch Voraussetzung, um Betriebsansiedelungen zu ermöglichen. Im Sinne der Chancengleichheit kann für die Bewohnerinnen und Bewohner des ländlichen Raumes nur durch dezentrale Bildungseinrichtungen – wie die FH-Standorte Spittal und Feldkirchen – ein gleichberechtigter Zugang zur Bildung gewährleistet werden.

Der Kärntner Gemeindebund fordert daher die Landesregierung auf, zuerst ein abgestimmtes Bildungskonzept für das gesamte Land zu erstellen, bevor Einzelmaßnahmen gesetzt werden. Happe: „Es gilt, die langfristigen Auswirkungen von Einsparungsmaßnahmen abzuwägen.“

 
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