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Pressemitteilung: "Gemeindebund - derzeitige Gemeindestruktur ist beispielgebend in Österreich" PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 8. Februar 2011
Für den Kärntner Gemeindebund erübrigt sich die derzeitige Diskussion um Gemeindezusammenlegungen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Leistungen der Gemeinden, die von den Mandataren und Bediensteten mit großer Umsicht erbracht werden, würde die Bevölkerung einer solchen Maßnahme sicherlich negativ gegenüberstehen.

„Eine Politik gegen den Willen der Menschen war noch nie von Erfolg gekrönt“, so der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Hans Ferlitsch. Daher wird es aus seiner Sicht in der nahen Zukunft auch keine Zusammenlegungen geben. Ferlitsch: „Kärnten hat schon in 70er Jahren seine Hausaufgaben erledigt. Im Bundesländervergleich weist Kärnten die einwohnerstärksten Gemeinden auf.“ Untersuchungen des Österreichischen Gemeindebundes haben auch ergeben, dass das Einsparungspotential durch Gemeindezusammenlegungen sehr gering ist.

Für den Präsidenten des Kärntner Gemeindebundes ist die derzeitige Diskussion möglicherweise auch nur ein Versuch, von den großen Herausforderungen, vor denen Bund und Land stehen, abzulenken. Die Kärntner Gemeinden weisen nach Tirol den geringsten Verschuldungsgrad auf und haben immer mit großem Verantwortungsbewusstsein gewirtschaftet. Außerdem belegen alle Umfragen, dass die Gemeinde jene Gebietskörperschaft ist, die das größte Vertrauen der Bevölkerung genießt.

Der Kärntner Gemeindebund begrüßt daher die Stellungnahmen von Gemeindereferent Dr. Josef Martinz, Klubobmann Ing. Kurt Scheuch sowie der SPÖ Kärnten, dass Gemeindezusammenlegungen kein aktuelles Thema sind.

 
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