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Pressemitteilung: neue Schließungswelle bei Postämtern nicht akzeptabel PDF Drucken E-Mail
Freitag, 7. November 2008
Eine weitere Schließung von Postämtern wird von den Kärntner Gemeinden nicht akzeptiert. In einer heutigen Sitzung des Landesvorstandes wurde die Österreichische Post AG einstimmig aufgefordert, das Filialnetz nicht weiter auszudünnen. Die Dienstleistungen der Post sind ein Teil der Daseinsvorsorge, auf die jede Gemeinde angewiesen ist. In den letzten Jahren wurden schon rund 100 Postämter in Kärnten geschlossen. Seitens der Verantwortlichen der Österreichischen Post AG wurden die Gemeinden immer damit vertröstet, dass keine weiteren Schließungen folgen werden. Die nunmehr bekannt ewordene Schließungswelle ist daher für die Städte und Gemeinden nicht akzeptabel.

Bgm. Hans Ferlitsch, Präsident des Kärntner Gemeindebundes: „Die Österreichische Post AG ist gefordert, das bestehende Filialnetz zu erhalten. Es ist Aufgabe der Geschäftsführung, neue Zukunftsperspektiven zu finden. Die Schließung von Filialen ist keine Zukunftsperspektive. Gefordert ist dabei auch der Bund als Eigentümervertreter.“

Jedes geschlossene Postamt bedeutet eine weitere Benachteiligung des ländlichen Raumes. Damit ist nicht nur die Einschränkung von Dienstleistungen verbunden, sondern auch der Abbau von Arbeitsplätzen.
 
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