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Sichere Gemeinde
„Sichere Gemeinden“ der Öffentlichkeit vorgestellt PDF Stampa E-mail
Mittwoch 17 Dezember 2014

Mit Jahresbeginn 2014 waren Kärntens Gemeinden eingeladen, untereinander in einen Wettbewerb zu treten, an deren Ende der Titel „Sichere Gemeinde“ stand. Am 16. Dezember 2014 wurden der Sieger, sowie die zweit- und drittplazierte Gemeinde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die wirklichen Gewinner dieses Wettbewerbes sind die Bürgerinnen und Bürger, denn diese sind es, welche von den eingereichten Projekten profitieren. Den ersten Platz in diesem Wettbewerb, welcher für mehr Sicherheit sorgen soll, errang die Marktgemeinde Rosegg. Unter den Initiativen der Marktgemeinde findet sich ein Samstag-Nacht-Bus für Nachtschwärmer und die Errichtung eines Polizeistützpunktes im Gemeindeamt. Zudem wurde auch der Schulweg sicherer gemacht, indem ein Gehweg errichtet wurde.

Das weitere Podium setzt sich aus den Gemeinden Obervellach (Platz 2) und Flattach (Platz 3) zusammen. Auch in diesen Gemeinden wurden weitreichende Initiativen für mehr Sicherheit gesetzt: so finden in Obervellach Präventionsprojekte zu den verschiedensten Themen statt. Weiters wurden bei den örtlichen Wildbächen zusammen mit der Wildbach- und Lawinenverbauung Steinschlagschutzverbauungen begonnen. Die Gemeinde Flattach setzt ebenso auf Vorbeugung. In dieser Gemeinde finden regelmäßig Präventionsvorträge statt, in die auch die Jüngsten eingebunden werden. Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Obervellach besuchen regelmäßig den Kindergarten in Flattach, um die Kinder über die Gefahren, welche sich z.B. auf der Straße verbergen, aufzuklären.

Die Auszeichnung der erst-, zweit- und drittplazierten Gemeinden fand in der Volksschule der Marktgemeinde Rosegg statt und wurde von hochrangigen Vertretern der Projektpartner durchgeführt. Die Preisübergabe erfolgte durch den Landtagsabgeordneten Ing. Manfred Ebner (in Vertretung von LHStv Dr. Gaby Schaunig), Landespolizeidirektor-Stellvertreter Generalmajor Wolfgang Rauchegger, B.A. sowie den Präsidenten des Kärntner Gemeindebundes, Bürgermeister Ferdinand Vouk und den Präsidenten des KSÖ Landesclub Kärnten, Dr. Hannes Kuschnig.

Neben Geldpreisen und Gutscheinen der Uniqa-Versicherung und der Stadtwerke Klagenfurt wurde die Siegergemeinde Rosegg mit einer Zusatztafel zur Ortstafel mit der Aufschrift „Sichere Gemeinde“ sichtbar ausgezeichnet. Dass die teilnehmenden Gemeinden das Wohl der Bürgerinnen und Bürgern im Auge hatten und nicht nur den Sieg in einem Wettbewerb, beweist ein Blick auf die Projektzeiträume. So wurden viele der Initiativen bereits vor mehreren Jahren gestartet und werden zum Teil unbefristet fortgesetzt.


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Im Bild (v.l.n.r.): Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bürgermeister Ferdinand Vouk, LPD-Stv. Generalmajor Wolfgang Rauchegger, B.A., Bürgermeister von Obervellach Dr. Wilhelm Pacher, Bürgermeister von Rosegg Franz Richau, Bürgermeister von Flattach Kurt Schober, Landtagsabgeordneter Ing. Manfred Ebner sowie der Präsident des KSÖ Landesclub Kärnten, Dr. Hannes Kuschnig

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Startschuss für sichere Gemeinden PDF Stampa E-mail
Mittwoch 20 November 2013
„Sich nicht am Stammtisch zu beklagen sondern gemeinsam am Sicherheitsstammtisch Lösung finden“ ist ein Motto des Projekts „Sichere Gemeinde“. Die Gemeinschaftsinitiative von Land Kärnten, Kuratorium Sicheres Österreich, Kärntner Gemeindebund und Polizei soll die Sicherheit und auch das Sicherheitsempfinden in den Kärntner Gemeinden verbessern und ist als Wettbewerb der Kärntner Gemeinden angelegt. 


Projekte gibt es in den Kärntner Gemeinden zu zahlreichen Themen. Ein besonderes gemeindeübergreifendes Projekt wurde heute in Klagenfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Wettbewerb „Sichere Gemeinde“ soll die Gemeinden, die sich bereits mit sicherheitsrelevanten Themen beschäftigen und hierzu Projekte veranstalten, vor den Vorhang holen und Gemeinden, die hier noch höheres Potenzial haben, anregen, gemeinsam mit ihren BürgerInnen und der örtlichen Polizeiinspektion Projekte zu initiieren.
  
Das Sicherheitsverständnis ist dabei bewusst breit angelegt, relevant können unter anderem Aktivitäten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, Präventionsmaßnahmen und Sicherheitsstammtische sein. Teilnahmeberechtigt sind alle Kärntner Gemeinden, die sich bis zum 28. Februar 2014 anmelden. Sicherheitsprojekte können mit Bildmaterial bis zum 31.07.2014 auf der Website www.sichere-gemeinde.at eingereicht werden.
  
Getragen wird das Projekt vom Landesverein des Kuratoriums Sicheres Österreich, dem Land Kärnten, dem Kärntner Gemeindebund und dem Landespolizeikommando Kärnten, die als Projektpartner die eingereichten Projekte bewerten. Dementsprechend abwechslungsreich waren auch die Statements der Projektpartner zum heutigen Projektstart.
  
So stellte Hannes Kuschnig, Präsident des Kuratoriums Sicheres Österreich in Kärnten fest, dass Sicherheit ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen und die Bevölkerung ist. „Österreich ist eines der sichersten Länder der Welt. Trotzdem kann die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger noch weiter verbessert werden.“, so Kuschnig weiter.
  
In dasselbe Horn stieß auch Ferdinand Vouk, Bürgermeister von Velden und Präsident des Kärntner Gemeindebundes. „Sicherheit ist ein wesentliches Grundbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger und ein Qualitätsmerkmal, das unbezahlbar ist. Alle Gemeinden und alle Institutionen, die sich mit Sicherheit beschäftigen, sind eingeladen, an diesem Wettbewerb im Sinne der BürgerInnen teilzunehmen.“
 
Dass das Projekt auf der Ebene der Gemeinden am besten aufgehoben ist, wusste Gemeindereferentin Gaby Schaunig zu berichten. „Sicherheit ist Lebensqualität, sich zuhause zu fühlen. Die Kärntner Gemeinden wissen am besten wo der Schuh drückt.  Sicherheit ist auch ein wichtiger Faktor, um die Abwanderung zu stoppen, indem Lebensqualität erhöht wird.“, so Schaunig.
  
Den Themenbogen im Bereich Sicherheit rundete Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß ab. So verwies sie auf die unterschiedlichen regionalen Dimensionen des Sicherheitsbegriffs. „Sicherheit betrifft uns alle und zeigt immer wieder internationale Dimension. Wichtig ist jedoch  die Abwicklung dieses Themas auf lokaler und kommunaler Ebene. Die Polizei geht hier mit Sicherheitsmanagern, Sicherheitsplattformen und der Teilnahme an Sicherheitsstammtischen neue Wege.“


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Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Hannes Kuschnig – Präsident KSÖ Kärnten, LH-Stv. Dr. Gaby Schaunig, Landespolizeidirektorin Mag. Dr. Michaela Kohlweiß und Präsident Bgm. Ferdinand Vouk

 
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